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Nach langer Zeit mal wieder etwas Sport
Nach längerer Abstinenz vom Sport war ich im März mal wieder aktiv. Wir haben das IRONMAN TrainingsCamp veranstaltet und als Mitarbeiter der Xdream Sports & Event GmbH war ich als RadGuide, Betreuer und Vortraghaltender mit im Einsatz.
Eine Fotostrecke:

Das Führen der Radgruppe (10-14 Personen) war besonders in der ersten Woche eine wirkliche Herausforderung. Wer schon einmal mit 40 Radtrainingskilometern in ein Trainingslager gefahren ist, weiß wovon ich rede.
Wir sind in den Trainingstagen immer zwischen 100 und 170km gefahren und in der Königsetappe sogar 181km mit 2.200 Höhenmetern. In der zweiten Woche lief es dann schon etwas besser, doch in diesem Jahr ohne Wettkämpfe waren die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Gruppe von 27-28km/h schon echt flott für mich. Insgesamt bin ich dann über 1300 Kilometer gestrampelt.
Ich habe dann auch nur 2 zusätzlich Laufeinheiten absolviert und mich ansonsten ganz auf das Radfahren konzentriert. Das Schwimmbecken habe ich nur von außen betrachtet.
Beim Profitalk mit Andreas Raelert, Jan Sibbersen und Rolf Aldag hatte nicht nur ich meinen Spaß und der Vortrag zur Trainingssteuerung nach dem Trainingslager ließ auch keine Frage offen.
Insgesamt war das IRONMAN TrainingsCamp ein voller Erfolg, wir haben alle Athleten “glücklich gemacht” und eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Saison legen können. Natürlich war auch ein Grund das Wetter. Mit nur einem kurzen Regentag zu Beginn, war die Sonne und blauer Himmel mit Temperaturen um 20 Grad unser Dauergast. So läßt es sich gut arbeiten…
Ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch
Wieder ist ein Jahr (fast) vorüber. Ich möchte auf diesem Weg allen Athleten, Freunden und Besuchern meiner Seite ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Für das kommende Jahr 2012 wünsche ich allen viel Gesundheit, Glück und Erfolg.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und möchte jede einzelne Athletin, jeden einzelnen Athlet dabei unterstützen die persönlichen Ziele zu erreichen.
Sparkassen Finanzgruppe IRONMAN 70.3 European Championship, Wiesbaden am 14. August 2011
Am zweiten Sonntag im August haben einige Athleten und eine Athletin von mir ihren persönlichen Sasionhöhepunkt erleben dürfen. Eines vorab: Alle haben den Wettkampf mit Bravour gemeistert. Dazu meinen herzlichsten Glückwunsch!
Dorothee Fritzkowski hat bei ihrem 2. Auftritt in Wiesbaden ihre persönlichen Erwartungen bei Weitem übertroffen und ihre Zeit von 2010 über 1:15 Std. verbessert. Doro ist unter der Gesamtzeit von 7 Stunden geblieben und hat damit in ihrer Altersklasse den 23. Platz belegt. Respekt! Wenn man weiß, dass sie mit einem Fahrrad unterwegs ist, mit dem andere ambitionierte Sportler nicht einmal zum Brötchen holen fahren würden und ihr Trainingspensum immer wieder von beruflichen Verpflichtungen eingeschränkt wird, zeigt das, welches Potential noch in ihr steckt. Doro wird ihren Traum vom Finishen einer Langdistanz auf jeden Fall noch verwirklichen!

Bei Sebastian Dornberger war es bereits der zweite Start bei einem IRONMAN 70.3 in diesem Jahr. Nach seinem Finish auf Mallorca wollte Sebastian besonderes Augenmerk auf seine Laufperformance legen. Nach der anspruchsvollen Radstrecke in Wiesbaden konnte er sich beim abschließenden Halbmarathon immerhin um 15 Minuten steigern und auch wenn er am Ende vielleicht nicht ganz zufrieden war, ist die gemachte Erfahrung eine gute Grundlage um weitere Wettkämpfe erfolgreich zu bestreiten. Glückwunsch nochmal zur Zeit von 6:20 Std.!

Für Olaf Bappert war der Sonntag etwas ganz Spezielles. Olaf stand zum ersten Mal bei einer Mitteldistanz an der Startlinie und im Vorfeld galt es einige Zweifel zu beseitigen. Besonders der Respekt vor der Radstrecke war riesengroß. Unter Beachtung dieser Umstände ist die Leistung von Olaf gar nicht groß genug zu bewerten. Nach 6:27 Stunden überquerte er die Ziellinie vor dem Kurhaus in Wiesbaden und nach einigen Momenten der Leere bei ihm, habe ich heute das Gefühl, dass wir Olaf auch noch (in den nächsten Jahren) auf der Langstrecke sehen werden. “Hut ab” und Congratulation für die diesjährige Leistung bei der IRONMAN 70.3-Premiere!

Bei Heinz Ulrich handelt es sich, in Bezug auf die oben erwähnten Personen, ja schon um einen alten Hasen. Heinz hat bereits eine Langdistanz gefinished und sich auch in die Ergebnislisten verschiedener Mitteldistanzen eingetragen. Das Training und die Vorbereitung für den diesjährigen IRONMAN 70.3 gestaltete sich etwas schwierig und so konnte sich Heinz nur durch ein intensives Training, in den letzten Wochen vor dem Event etwas konzentrierter vorbereiten. Das Ziel konnte aber nur ein “Ankommen” sein, um so mehr war Heinz happy, als er unter der sieben Stunden-Marke bleiben konnte und einmal mehr sein Kämpferherz gezeigt hat. 2012 möchte Heinz dann vor dem Römer in Frankfurt ins Ziel laufen. Die gezeigte kämpferische Leistung stimmt mich optimistisch und ich bin mir sicher, dass er auch seine nächste Langdistanz mit Bravour meistern wird.

Was alle Finisher vereinigt, ist das große Kämpferherz und der Wille die Herausforderungen anzunehmen und zu Ende zu bringen. Das macht mich stolz auf euch! Eines meiner wichtigsten, wenn nicht das wichtigste, Motto lautet: DNF is no option! Ihr habt mir in vielen Auftritten in dieser Saison gezeigt, dass ihr dieses Motto lebt. Dafür gebührt euch meine Hochachtung!
Doch auch das Motto: Habt Spaß bei dem was ihr tut! konntet ihr umsetzen. Sicher fällt das manchmal schwer, wenn man kurz darüber nachdenkt “was tue ich hier eigentlich – warum tue ich mir das an?”, doch im Verlauf der Wettkämpfe wird man sich immer wieder bewusst, dass man dankbar sein kann, diesen Sport in dieser Form auszuüben. Alleine das ist es wert, diese Erlebnisse zu geniessen.
Ich bin stolz aud euch! Euer Coach Uwe.
Saisonhöhepunkte stehen vor der Tür
Für die meisten Athleten stehen in einigen Tagen, bzw. Wochen die Wettkämpfe an, auf die sie sich über Monate vorbereitet haben und sowohl die Vorfreude, als auch die Anspannung steigt stetig.
S0 starten beim IRONMAN in Frankfurt Athleten von mir und auch in Wiesbaden beim IRONMAN 70.3 werden sich Athletinnen und Athleten der Herausforderung stellen. Aber nicht nur über die Distanzen der Mittel- und Langstrecke stehen meine Sportler an der Startlinie, sondern auch bei Kurz- und olympischen Distanzen messen sie sich mit anderen Aktiven und wollen persönliche Bestleistungen erzielen. Noch etwas Zeit für die Vorbereitungen haben die Laufspezialisten, die im Herbst an Marathon-Veranstaltungen teilnehmen und sich dort beweisen wollen.
Ich wünsche allen Aktiven tolle Erlebnisse, viel Erfolg bei den Starts und das bei aller Anstrengung nicht vergessen wird “Spaß zu haben”. Zuviel Verbissenheit belastet eher und man baut sich selbst Druck auf, der eigentlich gar nicht notwwendig ist. Alle haben gut trainiert und werden ihre Leistung abrufen.
Ich drücke allen die Daumen und werde hoffentlich das Vergnügen haben die eine/den einen im Ziel persönlich begrüßen zu dürfen.
“DNF is no option” und “Hang loose”, dann klappt das…
Aloha,
euer Uwe


